Erziehungshilfe

Die schulische Erziehungshilfe ist einBereich der Sonderpädagogik und Aufgabe in unserem Förderzentrum.

 

Wir helfen Schülern und Schülerinnen, die Auffälligkeiten im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung zeigen und mit den Mitteln der Regelschule nicht ausreichend gefördert werden können. Wir beraten Schüler und Schülerinnen, RegelschulkollegInnen und Eltern.

 

Wir arbeiten mit außerschulischen Kooperationspartnern zusammen (Allgemeiner Sozialer Dienst, Polizei, Psychologen, Ärzten etc.).

 

Pädagogik der schulischen Erziehungshilfe 1

Die Pyramide veranschaulicht die wechselseitig aufeinander bezogene Arbeit von Regelschule und unserem Förderzentrum. Wir helfen und beraten, wenn bei der umsetzungsbezogenen Arbeit auf Ebene 1 und 2 Probleme entstehen.

 

Darüber hinaus werden wir tätig, wenn Schüler und Schülerinnen langandauernd und situationsübergreifend Auffälligkeiten im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zeigen.

Im Förderschwerpunkt „Emotionale und

soziale Entwicklung“ fördern wir in folgenden Bereichen:1

 

Emotionale Kompetenzen

  • die eigenen Gefühle erkennen

  • die Gefühle anderer erkennen und verstehen

  • die Fähigkeit, ein altersangemessenes Emotionsvokabular verstehen und einsetzen zu können

  • sich in andere einfühlen können

  • wissen, dass Gefühlserleben und Gefühlsausdruck unterschiedlich sein können

  • mit belastenden Emotionen und Problemsituationen angemessen umgehen können

  • wissen, dass soziale Beziehungen durch emotionale Kommunikation mitgeprägt werden

 

Soziale Fähigkeiten

  • Gestaltung von Gleichaltrigenbeziehungen: etwa durch prosoziales Verhalten, wie andere loben, Empathie zeigen und sozialer Teilhabe

  • ausgewogenes Selbstmanagement: etwa durch die Fähigkeit, sich auch in schwierigen Situationen anpassen zu können, das eigene Verhalten regulieren oder kontrollieren zu können

  • schulische Anpassungs- und Leistungsfähigkeit: wie etwa Aufforderungen nachkommen, Aufgaben zu Ende führen, Anweisungen von Lehrern befolgen

  • Kooperationsbereitschaft: Erwartungen akzeptieren; Regeln befolgen, teilen

  • Selbstbewusstsein: beispielsweise Gespräche beginnen, Kontakt herstellen können

 

12 Eine gelungene Darstellung des Bereichs emotionale und soziale Entwicklung ist zu finden bei: Petermann, Franz u. a. (Hrsg.): Verhaltenstraining für Schulanfänger, Göttingen 2006, S. 18 ff.

 


" Das Kind erwischen, wenn es gut ist."   Hier geht es zum Download:

Praxisbezogenes Konzept zur "positiven Verhaltensunterstützung"